„Frohes neues Jahr 2019….“

… hieß es gestern aus allen Richtungen und Kanälen. Dabei hatte „WhatsApp“ die Nase vorn. Es ist schon einfach geworden, mit einem Klick eine ganze „Broadcast“-Gruppe mit Wünschen zu versorgen. Eine gute Freundin hat da Vorsorge getroffen und schon gestern Mittag zwei Bilder in ihren „Status“ gepostet. Zum ein durchgestrichenes WhatsApp Symbol und dann ein Bild mit dem Hinweis das man „lernen muss, nicht immer antworten zu müssen“. Darunter hat sie dann ausgeführt, das Sie nicht mit dem Nachrichten-Wahnsinn das alte Jahr beenden und das neue Jahr beginnen möchte. Hut ab!

Ich habe es gestern erst versucht, aber bin dann zum guten Ende doch eingeknickt und habe meine Grüße auf den Weg gebracht, nachdem ich von vielen Freunden angeschrieben worden bin. Schande über mein Haupt! Vielleicht werde ich in Zukunft auch mal die „Status“-Anzeige nutzen und darin mein „Nein“ zu diesen Anlässen kund tun. Dazu muss ich aber erst mal die „Status“ Anzeige nutzen, was ich bisher noch nie gemacht habe. Auch mein Profilbild habe ich seit Jahren nicht geändert und sehe auch keine Veranlassung dazu.

Da merkt man bei WhatsApp schnell, das man mit Status und Profilbild immer näher an die Möglichkeiten von Facebook rückt. Zum Glück habe ich keinen „Facebook“ Account. Sonst hätte ich da wahrscheinlich auch noch „Wünsche“ und „Grüße“ posten bzw. beantworten können. Ehrlich gesagt, habe ich schon einen Account besessen, dieses aber vor gut vier Jahren aufgegeben. Es stand mir zu viel Quatsch darin. Ich muss nicht immer wissen, was z.B. bei anderen Leuten auf dem Mittagstisch steht und was sie vom Wetter halten. Hin und wieder denke ich aber über eine Neuanlage eines Accounts nach. Diesen würde ich dann für meinen Blog als Nachrichtenkanal nutzen und um Kontakt mit anderen aufnehmen zu können, die einen Facebook Account haben. Aber da muss ich mich erst noch mal informieren, wie ich einen Account auf den Weg bringe, ohne Facebook mit allen meinen Daten zu füttern und diese kund zu tun.

Und da sind wir auch schon bei den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Was die Nachrichtenkanäle angeht, so habe ich mir schon mal vorgenommen, das noch mal genauer unter die Augen zu nehmen.

Ansonsten werde ich das Jahr einfach auf mich zukommen lassen. Sehen was es für Herausforderungen bringt und (auch wenn es plakativ klingt) für die Familie da sein.

Gestern sind wir kurz vor die Tür gegangen. Die Nachbarschaft versammelt sich dort meist, um das neue Jahr zu begrüßen. Dieses Mal waren nur zwei Familien dort. Der Rest aus unserer Straße war „ausgeflogen“. Wir haben uns das Feuerwerk angesehen und uns unterhalten. Dabei habe ich ein paar Fotos gemacht (die hier zu sehen sind).

Es war irgendwie ruhiger als sonst. Klar flogen die Raketen und knallten vereinzelt Böller, aber schon die Tage zuvor hörte man nicht so oft Donnerschläge. Ich finde das gut. Wir selber investieren kein Geld in die „Sylvester-Industrie“, auch wenn viele es als „Brauchtum“ bezeichnen. Im Radio sprach man davon, das voraussichtlich 4500 Tonnen Feinstaub in die Atmosphäre gejagt wird. Und das alles im Namen des „Brauchtums“? Hier kann man sich wahrlich streiten. Vielleicht haben aber doch mehr Leute darüber nachgedacht, ob man sein Geld in den Himmel jagen muss?

Ich wünsche Ihnen/ Euch allen, das sich Ihre/ Eure Wünsche für das Jahr 2019 erfüllen!

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