„Smatree“-Powerbank für die Akkus der DJI Mavic Air

Unterwegs mit der Mavic Air und keine Steckdose in der Nähe, um seine Akkus wieder aufzuladen?

Wer kennt das nicht? Man fliegt seine Akkus leer und muss seine Tasche packen und wieder nach Hause. Dort werden dann die Akkus für den nächsten Flug aufgeladen. Die original Ladestation lädt einen Akku nach dem anderen und bei den drei Akkus dauert es fast drei Stunden. Klar kann man sich weitere Akkus hinzukaufen oder sich auch ein Auto-Ladegerät besorgen, aber eine elegante Lösung ist diese Powerbank der Firma Smatree.

Wie ich den Artikel gefunden habe? Nun ja! Nachdem ich meine Air erworben habe, habe ich bei Amazon nach zusätzlichen Zubehör gesucht. Neben Filtern, Landeplattformen, Zusatzakkus, Halterungen für ein Ipad Mini und anderem Zubehör fand ich auch diese Powerbank.

Mich hat der Preis abgeschreckt und daher habe ich auch eine ganze Weile über einen Kauf nachgedacht. Eine Alternative gibt es auf dem Markt leider nicht. Die Firma Smatree hat schon für die Mavic Pro eine Powerbank auf dem Markt und bietet auch für den GoPro Bereich einiges an Zubehör. 2016 habe ich mir drei Ersatzakkus und eine Ladestation für meine Hero 4 gekauft. Diese habe ich bis zum heutigen Tag im Einsatz und kann nicht klagen. Versprochen wird unter anderem, mit der Station 5 bis 8 Akkus aufladen kann.

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So ganz habe ich diese „Spanne“ nicht verstanden. Also habe ich einfach mal damit gerechnet, sechs Akkus komplett aufzuladen. Geht man also mit drei aufgeladenen Akkus los und rechnet man pro Akku eine durchschnittlichen Flugzeit von 18 Minuten (21 Minuten erreicht man nur bei optimalen Bedingungen) kommt man auf eine Gesamtflugzeit von 162 Minuten. Ein neuer Akku kostet laut Idealo (Stand 05.10.2018) gute 67,00 Euro. Ich habe mir einen vierten Akku im Angebot bei Amazon am 01.10. für 61,99 Euro gekauft. Rechnet man nun diese sechs zusätzlichen Aufladungen in komplette Akkus um, zahlt man 402 Euro. Da ist der Preis der Powerbank doch noch gerechtfertigt. Da es gerade noch mal 10% Rabatt gibt (bis zum 30.11.2018), habe ich zugeschlagen und die Bank für 121,49 Euro gekauft.

Heute ist die Bank angekommen und ich konnte sie auspacken. Was sofort auffällt ist das Gewicht. Mit gut 1542gr. hat man einiges an Gewicht zu tragen. Auch die Abmessungen sind schon recht groß. Aber irgendwo muss die Power ja auch herkommen. Mir waren diese Daten aufgrund meiner Recherchen schon vorher bekannt und daher auch keine Überraschung. Als Käufer sollte man sich dies aber wirklich im Vorfeld überlegen. Am besten läßt sich das komplette Set (Drohne, Fernbedienung, Akkus und Powerbank) in einem Rucksack transportieren.

Zum Lieferumfang gehört nur die Powerbank und eine mehrsprachige bebilderte Bedienungsanleitung. Unten anderem auch in deutscher Sprache. Ein Ladegerät gehört nicht dazu. Hier nimmt man das original Ladegerät der Mavic Air. So spart man sich beim Transport ein Netzteil.

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Die Verarbeitung ist tadellos. Das Gerät ist komplett schwarz. Vorne hat sich der Hersteller mit einem dezenten Schriftzug verewigt. Auf dieser Seite lassen sich auch die drei Akkus einsetzen. Diese lassen sich problemlos einsetzten und wieder entnehmen. An der Seite befinden sich die Anschlüsse für das Ladegerät der Mavic Air, ein 5V/2A USB-Ausgang, ein Ein- und Aus-Taster und vier kleine LED´s, welche den Akku-Stand anzeigen (25%, 50%, 75%, 100%).

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Der Stecker des Netzteils passt ebenfalls problemlos. Über den USB-Anschluss kann man zusätzlich sein Smartphone oder auch die Fernbedienung der Mavic Air aufladen. Um die Powerbank gut transportieren zu können, findet sich oben noch ein praktischer Tragegriff. Auf der Rückseite und unten finden sich Gummipolster. So kann man die Bank legen oder aufstellen, ohne das Gehäuse zu verkratzen und ohne das sie verrutschen kann.

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Bei Lieferung ist die Powerbank schon gut 40 Prozent geladen. Ich habe sie angeschlossen und in gut 2 1/2 Stunden komplett aufgeladen. Der Hersteller umwirbt eine komplette Aufladung mit vier Stunden, was rechnerisch hinkommen kann. Da ich noch keine vollständige Entladung hatte, kann ich dies noch nicht bestätigen. Bei der Aufladung wärmt sich die Powerbank an der Rückseite leicht auf, wird aber nicht heiß.

Wenn das Wetter die kommenden Tage gut bleibt, werde ich ein paar Flüge machen und die Aufladung der Akkus testen und dieses in den Bericht einfließen lassen. Erfahrungen anderer Nutzer zeigen schon, das man im Schnitt sechs Akkus aufladen kann und dazu noch die Fernbedienung oder sein Smartphone. Zu beachten ist auch noch, das man die Akkus nach dem Flug erst abkühlen lässt. Erst danach kann sie geladen werden.

 

 

 

Produktinformation:

  • Name: Smatree Power Station für die Mavic Air
  • Modell: DP160
  • Abmessungen: ca. 23.5cm x 13,3cm x 6,7cm
  • Gewicht: ca. 1542gr. (nur Gerät ohne Verpackung/ siehe Foto)
  • Akku Kapazität: 11.1V/ 14250mAh/ 158Wh
  • Ausgänge: 5V/2A USB
  • Eingang: 13.2V/ 3,79A
  • Lieferumfang: Powerbank und Bedienungsanleitung
  • Link zu Amazon

 

Update 06.10.2018

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Da das Wetter mitspielt, habe ich heute den ersten Ausseneinsatz getätigt. Habe mir einen Rucksack mitgenommen und meine vier Akkus. Einen Akku hatte ich vorher schon zu Hause mit der Powerbank aufgeladen (hatte ihn ja bestellt und heute wurde er geliefert). Sobald der erste Akku leer geflogen war, habe ich ihn in die Ladestation stecken wollen. Aufgrund der Temperatur wurde er aber nicht geladen. Es dauert gute 5 Minuten, bis man ihn einlegen kann. Sicherlich hängt es auch von der Umgebungstemperatur ab (diese lag heute ja noch bei 20 Grad Celsius). Nachdem er dann ausreichend abgekühlt war, wurde er auch sofort geladen. Der zweite Akku wurde dann auch parallel geladen. Alles ohne Probleme! Nachdem ich dann drei Akkus durch hatte, habe ich die Sache gepackt und wieder nach Hause.

Auf dem Weg habe ich die Akkus weiter laden lassen. Zu Hause habe ich dann auch noch die Fernbedienung angeschlossen und geladen. Alles in allem hat er vier Akkus geladen und „eine LED“ der Fernbedienung. Die Powerbank zeigte anschließend noch zwei LED, also 50% Ladung an.

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An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, das ich diesen Artikel weder geschenkt noch vergünstigt erhalten habe. Wenn Sie/ Ihr ihn über den Amazon-Link erwerben solltet, bekomme ich als Amazon-Partner einen kleinen Benefit. Dieser fließt in die Finanzierung dieses Blogs.

 

(Hinweis: als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen.)

 

5 Gedanken zu “„Smatree“-Powerbank für die Akkus der DJI Mavic Air

  1. John schreibt:

    So interessant die Smatree Powerbanks für Drohnen sind so unnütz sind sie im Urlaub. Man darf nur powerbanks bis 100Wh im Handgepäck mitnehmen. Zwischen 100wh und 150wh muss man je nach airline die powerbank anmelden, ab 150wh darf man eine powerbank auf keinen fall mitnehmen. Daher kommt eine Smatree Powerbank mit 158Wh für mich nicht in frage! (Im Koffer sind grundsätzlich keine batterien erlaubt)
    Stichwörter die man googlen kann: EU, IATA, Powerbanks.

    Liken

    • Andreas Hundeshagen schreibt:

      Hallo John,

      Ihre Information und der daraus resultierende Einwand ist durchaus richtig. Bin aber davon ausgegangen, das man sich in Bezug auf Akkus und Flugreisen vorher informiert! Zusätzlich sollte man auch noch an das zusätzliche Gewicht denken. Wenn man eine Flugreise macht und die Drohne mitnehmen möchte, dann sollte man sich aber auch die „Spielregeln“ im Reiseland zur Gemüte führen. Was die Akkus betrifft, so helfen da nur ausreichend Wechselakkus. Ich habe nun vier Akkus und komme damit prima hin. Die Powerbank habe ich aber trotzdem schon genutzt. Nicht jede Reise ist halt eine Flugreise. Im Sommer geht’s an die niederländische Nordseeküste. Da macht die Bank schon wieder Sinn. Und man kann halt nicht nur die Akkus der Air aufladen, sondern auch Tablets, Smartphones und ähnliches.

      Danke noch mal für Ihre ergänzenden Hinweise für anstehende Flugreisen!

      Grüße,
      Andreas

      Liken

  2. John schreibt:

    Hallo Andreas,

    Ich muss meinen Eintrag korrigieren, das Limit für Powerbanks ist bei 160wh, nicht bei 150wh.
    Korrekt ist also: unter 100wh: kein problem. 100-160wh: spezielle erlaubnis von der airline. Über 160wh keine Transport Möglichkeit.
    Siehe hier: https://www.iata.org/whatwedo/safety/Documents/IATA-Guidance-on-Smart-Baggage-with-integrated-lithium-batteries-and-electronics.pdf
    Ich möchte mich für meinen Fehler entschuldigen, ich würde auch gerne meinen alten post korrigieren leider geht das nicht.

    Sie haben recht nicht jede Reise ist gleichzeitig eine Flugreise, die Smatree Powerbank für die Mavic Air kann man gerade noch so mitnehmen, nimmt aber ordentlich Gewicht ein im Handgepäck. Dennoch würde ich so eine Powerbank mitnehmen, es kann sich für Fotos nur lohnen!

    Sie schreiben, dass Sie im Sommer an die Niederländische Nordsee küsten fahren, da die Niederländer die Drohnenregeln zu Nationalparks gerne verstecken war ich so frei, diese hier mal kurz zu beschreiben. Ich weiß nicht ob Sie die schon kennen, die offizielle Karte zu den Flugzonen der Niederlande gibt es hier: https://kadata.kadaster.nl/dronekaart/

    Die Nordseeküste ist als Natura2000 (grün) eingetragen, seit Jahren gibt es in NL Foren Diskussionen ob alle Natura2000 verbotszonen für Dronen sind oder nicht. Letztlich muss man das per Natura2000 (~Naturschutzgebiet) nachgucken ob es dazu Verbote gibt. Auf https://www.synbiosys.alterra.nl/natura2000/gebiedendatabase.aspx?subj=n2k&groep=0 sind diese Gebiete eingetragen, die Waddenzee steht unter Friesland). Den Artikel zur Waddensee gibt es auf: https://www.synbiosys.alterra.nl/natura2000/documenten/gebieden/001/n2k_001_db_hvn_waddenzee.pdf – Seite 87 & 89 werden Flugbewegungen beschrieben.
    „Wel moet gewaarborgd zijn dat vliegbewegingen in de omgeving van Natura 2000-gebieden niet tot aantasting van natuurlijke kenmerken leiden. Dat geldt voor de gehele burgerluchtvaart (inclusief parasailen, parachutespringen en luchtballonvaarten)“ / zu Deutsch: Es muss sicher gestellt werden, dass Flugbewegungen in der Umgebung von Natura2000-Arealen nicht die Natürlichen Eigenschaften beeinflussen. Das gilt für die Zivilluftfahrt (inklusive Parasailing, Fallschirmspringen und Luftballonfahrten).

    Sorry für den sehr detailierten Eintrag, aber die Holländer sind im verstecken von Dronen Regeln genauso gut wie die Deutschen (vielleicht sogar besser).

    Gefällt 1 Person

    • Andreas Hundeshagen schreibt:

      Hallo John,

      mach Dir keinen Kopf! Ist schon OK. Du hast es mit Deinem neuen Kommentar ja korrigiert. Also kann es ruhig stehen bleiben.

      Die Karte der niederländischen Flugzonen hatte ich auch schon gefunden. Die Natura2000 Gebiete sind da wirklich speziell. Die einzelnen Provinzen haben da auch noch mal eigene Regelungen. Bin da aber generell vorsichtig und gehe kein Risiko ein.

      Habe leider noch keine App wie hier von der DFS oder Map2Fly gefunden. Das wäre noch eine gute Lösung.

      Welche Drohne fliegst Du?

      Grüße,
      Andreas

      Gefällt 1 Person

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