drei freie Abende in Hamburg… eine Fotostrecke

Von Montag bis Freitag war ich auf einer Weiterbildung in Hamburg. Nachdem wir täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr von Paragraphen des Betriebsverfassungsgesetz „gequält“ wurden, haben wir uns an den freien Abenden überlegt, was man noch so machen kann.

Untergebracht waren wir in einem Hotel in Ohlsdorf. Dieses war vom Hauptbahnhof schnell zu erreichen und lag direkt gegenüber der Bahnstation Ohlsdorf.

 

Da unser Programm schon um 9.00 Uhr startete, mussten wir früh los. So ging der Wecker bei mir schon um 2.40 Uhr und wir waren dann alle froh, als der Tag vorbei war und wir alle in unsere Betten konnten.

Wir hatten mit dem Wetter Glück und haben uns am Dienstag Nachmittag dazu entschlossen einen Spaziergang zu machen und den Ohlsdorfer Friedhof zu erkundigen. Dieser lag auf der gegenüberliegenden Seite des Hotels. Der Friedhof ist mit einer Fläche von gut 389 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Wer ein wenig Ruhe sucht ist hier definitiv richtig. Abwegs der Straßen finden sich diverse Grabfelder, Kapellen und Rückzugsorte. Hier sind auch viele bekannte Persönlichkeiten beigesetzt. Wir haben uns überlegt, das Grab von Helmut und Loki Schmidt zu finden. Dazu haben wir dann „Google Maps“ zu Rate gezogen und sind los.

Das Grab liegt abseits einer Straße und ist recht schlicht gehalten. Ein kleines Hinweisschild weist dem Besucher den Weg. Auf der Grabplatte haben Besucher die ein oder andere Zigarette hinterlassen.

Hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir sicherlich noch weiter gelaufen. Doch als sich die Sonne langsam verabschiedete, sind wir wieder zurück zu unserem Hotel.

Mittwochnachmittag ging es dann in die City. Hier haben wir uns dann eine Tageskarte des öffentlichen Nahverkehrs für fünf Personen genommen. Für 12 Euro kann man damit alle Ziele erreichen. Überhaupt kann Hamburg mit seinem Nahverkehrs-System überzeugen. Neben dem noch günstigen Preis, sind alle Ziele gut und problemlos zu erreichen. Auch die Taktung der Verbindungen sind prima. So haben wir nicht lange warten müssen und waren in gut zwanzig Minuten am Hauptbahnhof.

Von da aus sind wir durch eine der Einkaufsstraßen zum Rathaus gelaufen. Wer gerne durch Geschäfte bummelt findet in diversen Straßen, Passagen und Zentren immer ein passendes Ziel. Viele Plätze laden auch einfach nur zum Verweilen ein. Bei einer Tasse Kaffee kann man dann das pulsierende Leben der Stadt genießen.

Vom Rathaus ging es dann links in das Speicherviertel. Hier findet man die alten Speichergebäude, die mich wirklich beeindruckt haben.

Ziel war dann die Elbphilharmonie, welche von den Hamburgern liebevoll „Elfi“ genannt wird. Das Gebäude ist schon von weitem imposant anzusehen. Hier sind ist die neben der Philharmonie, ein Hotel, ein Parkhaus und wohl auch Wohnungen untergebracht.

Im Übergang vom roten Backstein zur Glasfassade findet ein umlaufender Balkon. Diesen kann man kostenlos besuchen. Dazu besorgt man sich an einem der Schalter ein Ticket und kommt dann durch die Absperrung in das Gebäude.

Über zwei imposante Rolltreppen kommt man dann auf die „Plaza“ und kann von dort aus einen Blick über die Stadt, den Hafen und die Landungsbrücken werfen. Wir hatten dann noch das Glück, den Sonnenuntergang von von oben zu erleben und konnten dabei den anstrengenden Tag hinter uns lassen.

Wir sind dann noch kurz zu den Landungsbrücken gegangen. Dort war aber nicht mehr viel los und so ging dann unser Abend auch schon zu Ende.

Am Donnerstagnachmittag haben wir dann an den Landungsbrücken weitergemacht. Die S-Bahn hat uns direkt vom Hotel bis an unser Ziel gebracht.

Diesmal war noch einiges los. Neben diversen Ausflugsbooten finden sich Souvenirläden, Kaffees, Fischbuden und Gaststätten. Und wieder wurden wir mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt. Und das alles noch im Oktober.

Von hier aus sind wir dann zur Reeperbahn. Alles ist gut zu Fuß zu erreichen. Viele Plätze laden auch noch hier zum Verweilen ein, aber leider hatten wir nicht die Zeit, die man eigentlich mitbringen müsste. Vieles haben wir daher auch nicht mehr besuchen können. Die Reeperbahn hat nichts von ihrem Flair verloren. Neben alten Gebäuden wie der weltweit bekannten „Davidwache“ finden sich auch architektonische Hingucker, wie z.B. die „tanzenden Türme“. Für Fußball-Liebhaber würde sich auch noch der Besuch im Stadion von St. Pauli anbieten. Dieses liegt auch noch ganz in der Nähe und wir konnten aus der Entfernung einen Blick auf die Tribüne werfen. Hingegangen sind wir dann aber nicht mehr.

Mit der S-Bahn ging es dann noch mal zum Rathaus und durch die Europa-Passage runter zum Jungfernsteig an die Binnenalster. Hier endete dann leider unser Hamburg Besuch, bevor es am Freitagnachmittag wieder in die Heimat ging.

Was bleibt übrig? Nach fünf langen Tagen mit Paragraphen, Arbeitsgruppen, Frontalunterricht, Ausarbeitungen, Fallbeispielen gab es auch noch ein wenig Zeit, um Hamburg „kennenzulernen“. Hamburg ist definitiv eine Reise wert. Es hat jedem was zu bieten und es gibt immer wieder was Neues zu entdecken. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei. Die Fotos sind alle mit meinem iPhone X entstanden. Einen Teil habe ich dann mit der App „Snappseed“ bearbeitet.

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