Was macht mein Lumos Helm? Eine neue Lumos kündigt sich an!

Im Mai 2018 habe ich mir den Lumos Helm gekauft. Nun sind schon einige Monate ins Land gegangen und ich habe auch schon die ein oder andere Erfahrungen hier teilen können. Den Helm kann man immer noch erwerben.

Neben der „normalen“ Ausführung kann man sich nun auch den Helm in der „MIPS“ Ausführung erwerben. Dieser ist zwar ein paar Euro teurer,  kann aber mit dem Multi Directionalen Impact Protection System aufwarten. Ein System, das vor Aufschlägen mit unterschiedlichen Bewegungsrichtungen/ Kraftrichtungen schützt. Klassische Helme absorbieren am besten statische (gerade) Schläge, bei denen der Helm in einem rechtem Winkel auftrifft und bei denen keine Rotationskraft entsteht. Da statische Schläge unrealistisch sind und man meist in einem Winkel auf den Boden oder anderen Hindernissen auftrifft wurde das MIPS System entwickelt. Es absorbiert sowohl statische Kräfte als auch Rotationskräfte.

Was hat sich zwischenzeitlich getan? Ich bin gut über die dunkle Jahreszeit hinweg gekommen und konnte den ein oder anderen Blick auf mich bzw. auf meinen Helm ziehen. Habe nun auch schon einmal einen weiteren Radfahrer mit dem Helm sehen können. Es ist wirklich schon ein „Hingucker“, wenn man es mal aus der Entfernung sieht. Auch jetzt im Sommer trage ich den Helm und schalte auch die LED´s ein.

Wenn es jedoch besonders heiß wird, macht sich das Gewicht des Helms bemerkbar. Es wird trotz der Belüftung recht warm darunter. Beim Fahren kann man das mit dem entstehenden Fahrtwind kompensieren. Es sollte aber auch bewußt sein, dass man keinen „leichten“ Helm trägt.

Damals habe ich ja auch von den Probleme mit der Beleuchtung. Dabei ging es um das plötzlich auftretende „Dauerlicht“, obwohl es ja nur blinken sollte. Die Vermutung lag nah, dass es an der Bremslicht-Funktion liegen könnte. Der Helm wurde ausgetauscht, aber auch dies brachte keine Lösung. Also habe ich die „Bremslicht-Funktion“ deaktiviert. Und siehe da, das Problem war beseitigt, was jedoch mit einer fehlenden Funktion einherging. Aber Lumos hat mit der Funktion auch ganz klar eine Beta-Version auf dem Markt gebracht, wie auch die Option mit der Apple Watch den integrierten Blinker zu aktivieren.

Nun gibt es eine neue Soft- und Firmware. Auf dem iPhone ist es die Version 2.11. Nach  Installation der App, muss noch über das „Help Center“ die Firmware des Helms aktualisiert werden. Erst dann, kann man die neuen Features nutzen. Hervorzurufen wäre die Einstellungen für die Front- und Rück-LED Beleuchtung. Statt der drei unterschiedlichen Einstellungen (Dauerlicht, langsames und schnelles Blinken) gibt es nun sechs verschiedene Modi für Vorne und Hinten:

  • Schnelles Blinken
  • langsames Blinke
  • Dauerlicht
  • Herzschlag
  • Flackern
  • „aufsteigendes“ Blinken

Die einzelnen Modi lassen sich anwählen und testen. Hat man für sich die richtige Einstellung gefunden, kann man diese speichern.

 

Ob sich auch was beim Bremslicht getan hat, kann ich noch nicht sagen. Ich habe dies noch nicht testen können. Wenn sich da aber da auch eine Verbesserung ergeben hat, werde ich davon berichten. Ebenso kann ich auch noch nichts über die Akku-Laufzeit sagen.

Es bleibt aber wieder auch ein „übler“ Beigeschmack. Statt die Soft- und Firmware vorher durchzutesten und dann zu veröffentlichen, wird hier eine Beta-Version auf den Markt gebracht (wie auf dem Foto zu erkennen). Warum muss immer der Anwender für solche Sachen herhalten?

Vielleicht hängt das Erscheinen der neuen Version auch mit der Vorstellung des neuen Lumos Helms zusammen. Es handelt sich um den Lumos Matrix und den Lumos Street.

Beide Helme sind schon vorab zu bestellen. Informationen und Preise entnehmen sie der Herstellerseite. Die Präsentation sieht schon nicht schlecht aus. Ich habe aber keine Informationen zu Gewicht der neuen Version gefunden. Der Helm wird in schwarz und weiß erscheinen und auch mit MIPS zu erwerben sein.

 

 

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5 Gedanken zu “Was macht mein Lumos Helm? Eine neue Lumos kündigt sich an!

  1. Andreas schreibt:

    Seit der letzten Updates funktioniert mein tracking nicht mehr. Lief alles problemlos und wurde nach jeder Fahrt in Strava geladen. Nun, keine Ahnung ob die Helm Firmware oder das update der app Schuld sind, nun kann man auch die Strecken In der app nicht mehr einsehen. Bremslicht hat sich etwas insofern getan, als dass die Sensibilität nicht mehr einstellbar ist. Offensichtlich irgendeine default. In der Praxis eher langsamer und weniger sensibel ansprechend. Weniger Fehlbremslichter.

    Gefällt 1 Person

    • Andreas Hundeshagen schreibt:

      Hallo Andreas,

      habe das Tracking von Anfang an nicht benutzt. Das macht mein Nyon 😉

      Die Info mit dem Bremslicht hört sich gut an. Sehe ich aber immer noch als Beta-Test. Wahrscheinlich wird es bei dem nun erscheinenden neuem Helm-Modell besser?

      Grüße,
      Andreas

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  2. Andreas schreibt:

    Ich habe das Bremslicht von Anfang an im Einsatz und habe eine interessante Beobachtung machen können. Das Bremslicht wird bei normalem dahinrollen mit eher leichtem bremsen immer unpräziser. Es häufen sich die Fehlalarme, da die die Sensordaten auswertende app zunehmend die Daten verschwommen wahrnimmt. Was ist also Geschwindigkeitsabnahme durch Reibungswiderstand und Gravitation und was ist ein Bremsvorgang? Bremst man nun einmal deutlich und hart, dann wird sozusagen resettet und ein Bremspunkt(Nullpunkt) gesetzt. Ab dann wieder weniger „Fehlalarme“. Meine Sensitivitätseinstellung habe ich bei ca. 25% gesetzt und herausgefunden. Inzwischen habe ich auch die „alten“ Menüs in der neuen app wieder gefunden. Auf die Funktionsbuttons dauerhaft drücken öffnet diese. Das hochladen in Strava funktioniert immer noch nicht. Habe noch nicht den Fehler finden können.

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